VON HEIDE FISCHER

Unternehmerisch denkende Mitarbeiter – so geht’s!

Mit einem einfachen Belohnungssystem zu mehr Wertschöpfung

Wie kann man Mitarbeiter dauerhaft motivieren, unternehmerisch zu denken und zu handeln und damit die Wertschöpfung im Unternehmen nachhaltig zu steigern? Wie kann man Fachkräfte gewinnen, an das Unternehmen binden und so das Personalproblem lösen? Beiden Herausforderungen kann man mit einem simplen Lösungsansatz begegnen: Der direkten Beteiligung der Mitarbeiter am Umsatzwachstum und Unternehmenserfolg. Wie so oft versteckt sich hier der Teufel im Detail. Auf welcher Grundlage soll diese Beteiligung gemessen werden? Dafür hat Klaus Westerhoff, REFA-Experte und langjähriger Arbeitswirtschaftler, die PI-Methode entwickelt. Mit der PI-Methode werden Mitarbeiter für steigende Wertschöpfung belohnt. Der monetäre Anreiz und das Vertrauen in die schöpferische Kraft der Mitarbeiter führt zu einer besseren Nutzung der vorhandenen Zeit und zur Verringerung von Verschwendung. Die Mitarbeiter fühlen sich und ihre Leistungen anerkannt und wertgeschätzt und sind dadurch täglich motiviert, Abläufe zu verbessern und die Produktivität zu steigern. Das hört sich toll an – und wie gelingt das in der Praxis?

Der Mensch ist das Maß aller Dinge

Seit mehr als 35 Jahren bewegt Klaus Westerhoff das Thema „Arbeit an der Arbeit“. Als REFA-Fachdozent für Arbeitsorganisation ist immer der Mensch das Maß aller Dinge. Sein Denken und Tun beeinflussen bestehende Prozesse im ganzen Unternehmen.
Menschen arbeiten für Menschen als Kunden und Lieferanten im Wandel der Zeit. Als ehemaliger Leiter der Arbeitsorganisation lag es für ihn demzufolge in der Natur der Sache, dass diese Menschen auch sein Leben in der emotionalen und der rationalen Ebene beeinflussten. Dieser Einfluss erstreckt sich auch auf die Bedürfnisse von Menschen, die eine Prozessoptimierung mit der PI-Methode® erleben durften. Die damit verbundene Motivation ist das wertvollste Geschenk, was jeder Mensch jeden Menschen geben kann: Es ist die Zeit, die unser kostbarster Besitz im Leben ist. Ist diese Zeit bekanntlich einmal abgelaufen, kommt sie nie mehr zurück.

Auch im Rahmen der Idee von Klaus Westerhoff geht es um Zeit. Nach dem Prinzip von Saat und Ernte kommt die Zeit als eingesparter Mehrwert dann zurück, wenn wir selbst unsere eigene Zeit als kostbarstes Gut investiert haben.

Ein einfaches Beispiel

An einem einfachen Beispiel möchte ich diese Wirkungsweise etwas näher erläutern: Stellen Sie sich ein Din A4-Blatt vor, auf dem ein Rechteck aufgezeichnet wurde. Sie haben nun die Aufgabe, dieses Rechteck mit einer Schere auszuschneiden. Dieser Prozess hat in der Regel einen zeitlichen Bestandteil im Arbeitsplan und gehört ebenfalls zur Kalkulation. Nun investieren wir den angestrebten Zeitaufwand gemeinsam, um die Schnittzeit durch mehr Effektivität und Effizienz – und ohne menschliche Mehranstrengung – zu reduzieren. Durch geschicktes und mehrfaches Falten des Blattes werden letztlich anstatt vier nur zwei Schnitte benötigt. Der Kern der Idee: Der entstandene Gewinn an produktiver Zeit durch das verbesserte (Schnitt-)Verfahren wird an Mitarbeiter und Unternehmen gleichermaßen verteilt. So dass alle Mitarbeiter direkt von Verbesserungen profitieren, aber auch indirekt die Kapital- und Investitionsfähigkeit des Unternehmens gestärkt wird. Das ist GEMEINSAMER Erfolg!

Der Kern der Idee

Was ist passiert? – Menschen haben in der Arbeitswelt etwas getan, was aus der vorangegangenen Wertschätzung des Teams zu einer Wertschöpfung geführt hat. Der damit verbundene Zeit- und Wertgewinn soll allen Mitarbeitern eines Unternehmens – und nicht nur den Führungskräften – zu Gute kommen.

Klaus Westerhoff sagt:

„Dieses Ziel haben wir erreicht, weil wir vor Beginn dieser Tätigkeit die Mitarbeiter als Mensch in unserer schicksalsgeprüften Zeit vertrauensvoll gewonnen haben. Wir haben die Menschen motiviert zu erkennen, was Freiheit und Gerechtigkeit verbunden mit mehr Verantwortungsbewusstsein im Rahmen gemeinsamer Anstrengungen bedeutet. Dabei ist es nicht nur der Wille im Team, der uns frei macht, sondern die Erkenntnis als Einsicht von Zusammenhängen.

Wissen ist ja bekanntlich Macht. Mangel an Wissen dagegen Machtlosigkeit. Daher legen wir großen Wert bei der Zusammenstellung eines Teams auf seelische Reife, Charakterfestigkeit, Innovation, Umsetzung, und Lebenssicherheit. Hier ist es wesentlich, sich zu fragen, was Wertschätzung wirklich ist. Die Antwort liegt in der Erhebung des Menschen vom Arbeiter zum Mit-Arbeiter, vom Lohn- und Gehaltsempfänger zum erfolgsbeteiligten Wirtschaftspartner. Übertragen wir nun diese Erkenntnis auf unsere heutige Leistungsgesellschaft, so sind Leistungslöhne aller Art nur die halbe Lösung. Erst die Teilhabe am produktiven Gewinn, bedingt durch die Mitübernahme der Verantwortung für den Erfolg, schaltet den Menschen im unternehmerischen Denken nachhaltig positiv um.

Nicht nur die Wertung seiner Arbeitskraft, sondern seine Wertung als vollwertiger Mensch, als Persönlichkeit, als einmalige Individualität sind die Voraussetzungen für den erfolgreichen Einsatz der PI-Methode. Und so stärken wir im Team diejenigen Fähigkeiten, die dem Team als Ganzes fehlen, anstatt immer nur den Schuldigen zu suchen. Denn das neue Motiv, was wir mit der PI-Methode® setzen, ist der messbare und nachhaltige Unternehmenserfolg als Ganzes. Nachhaltiger Unternehmenserfolg, bedeutet aber auch eine stabilisierte und gesteigerte Qualität und das in jeder Hinsicht. Gewinne gibt es nur, wenn wir diesen in Gänze steigern.

Die Idee trägt die Menschen. Sie sind mit ganzem Herzen dabei, Demotivation zu vermeiden. Dies geschieht durch die Förderung der sozialen Kompetenz untereinander und die Teilhabe am wirtschaftlichen Erfolg. Denn am Ende einer Abrechnungsperiode, zählt die reale Belohnung oft mehr, als die vielen schönen Worte.“

Die PI-Methode zielt auf die Motivation der Mitarbeiter

Die von Klaus Westerhoff entwickelte PI-Methode hat auf dem Internationalen Tag der Ideen auf der Hannover-Messe 2018 den 1. Platz belegt.

Sie halten mit der Produktiv-Investiv-Methode – kurz PI-Methode® genannt – ein Instrument in der Hand, mit dem Sie die Produktivität pro Abrechnungsperiode exakt und nachvollziehbar messen können. Damit ist es möglich, Ihre Mitarbeiter – unmittelbar an die Produktivität gekoppelt – an einem erwirtschafteten Gewinn zu beteiligen. Für alle Beteiligten wird auf der Grundlage genauer Datenerhebungen und entsprechender Arbeitskosten ein auf Ihren Betrieb zugeschnittener Sollwert von 100 Prozent festgelegt. Jede oberhalb dieses Wertes messbare Produktivität wird – anteilsmäßig individuell festgelegt – direkt vergütet und an diejenigen zurückgegeben, die sie ermöglicht haben. Damit lohnt es sich für die Mitarbeiter in besonderer Weise, Zeit, Ideen und Eigeninitiative einzubringen. Sie als Unternehmen profitieren unmittelbar durch einen höheren Gewinn und indem Optimierungsprozesse in Gang gebracht werden. Motivation und Identifikation mit dem Unternehmen steigen und sind ein Nährboden für weitere Verbesserungsvorschläge und Ansätze.

Mehr als 12% Produktivitätssteigerung: Sehen Sie sich das Fallbeispiel an!

In einem Unternehmen aus dem Sauerland hat Klaus Westerhoff die Wirkungsweise der PI-Methode über 5 Jahre verfolgt und untersucht. In unserem halbstündigen informativen Webinar zeigen wir Ihnen, dass es gelungen ist, die Produktivität dauerhaft um mehr als 12% zu steigern und erläutern ausführlich, wie die PI-Methode funktioniert. Wir beantworten Ihre Fragen und geben Ihnen die Möglichkeit, einen Gesprächstermin zu vereinbaren.

Sie können sich hier zum Webinar anmelden (klick).

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